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Presseberichte

Großer Erfolg unter dem neuen Intendanten Christian Spatzek

Festspiele. Der Intendant ist mit seinem ersten Antritt in Stockerau zufrieden und freut sich auf 2020.

Im Herbst 2018 übernahm der Schauspieler Christian Spatzek die Intendanz der Stockerauer Festspiele. Das Theaterspektakel war vor allem durch eines geprägt: Zeitdruck.

Denn durch die kurzfristige Übernahme mussten innerhalb von Rekordzeit das Team, die Schauspieler und natürlich vor allem das Stück auf die Beine gestellt werden. »Und da muss ich wirklich ein großes Lob an mein Team aussprechen. Wir haben Unfassbares geleistet und ein erfolgreiches Event auf die Beine gestellt«, ist der Intendant stolz. Und das kann Spatzek auch sein.

Am kommenden Wochenende gehen die letzten beiden Vorstellungen von Nestroys »Einen Jux will er sich machen« über die Bühne. Beide sind ausverkauft. Restkarten kann man vielleicht noch an der Abendkasse ergattern.

Doppelbelastung
Aufgrund des Erfolgs schoben die Veranstalter am Mittwoch eine Zusatzvorstellung ein. Die hundertprozentige Auslastung war selbst für Spatzek eine Überraschung. Er kalkulierte eigentlich mit 70 Prozent Auslastung. Doch es zeigt, dass er mit seinem Plan auf einem guten Weg ist. Und auch die Doppelbelastung mit seiner Intendanz im Theater Parndorf war kein Problem: »Im Gegenteil. Sonst war ich im Sommer nach der Spielzeit immer ausgebrannt. Da wollt ich von Theater nichts mehr wissen. Aber dieses Mal fühle ich mich sehr gut. Urlaubsreif bin ich noch nicht.«

Das ist auch gut so, denndie Planungen für die Festspiele 2020 starten bald. Spatzek hat für die Auswahl der Stücke eine eigene Herangehensweise: »Ich suche mir zuerst die Schauspieler aus, mit denen ich zusammenarbeiten möchte. Dann wähle ich nach deren Eigenschaften das passende Stück aus.«

Kurier Niederösterreich, 23.08.2019

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Zusatzvorstellung für den »Jux«

Sommertheater: Die Stockerauer Festspiele feierten fulminante Premiere

Stockerau (sz). »Einmal aus dem Alltag ausbrechen und sich einen tolldreisten Spaß gönnen.« Was Christian »Weinberl« Spatzek gemeinsam mit Barbara »Christopherl« Kaudelka in die Tat umsetzt, würde wohl auch jedem von uns einmal ganz gut tun. Obwohl – so viele Turbulenzen, Verwicklungen und Missverständnisse muss man auch einmal aushalten und wieder aufklären können. Für den Zuschauer auf jeden Fall ein großer Spaß. Intendant Spatzek hat es gemeinsam mit Bühnenbildner Manfred Waba und Kostümbildnerin Barbara Langbein geschafft, sommerliche Theaterunterhaltung in ihrer besten Form auf die Stockerauer Festspielbühne zu bringen. Und nicht zuletzt wurde dank eines großartigen Ensembles rund um Gerhard Ernst, Franz Suhrada, Erika Deutinger, Dorothea Parton und Linde Prelog die heitere Illusion, die sich Nestroy so gekonnt ausgedacht hatte, rundum perfekt.

Promi-Auflauf
Kein Wunder, dass sich auch viele prominente Gäste die Premiere der Stockerauer Festspiele nicht entgehen ließen. So konnte Bürgermeisterin Andrea Völkl nicht nur Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Othmar Nestroy und den ehemaligen Festspiel-Intendanten Alfons Haider begrüßen. Auch Barbara Wussow und Albert Fortell, Richard Lugner, Edith Leyrer, Erich Furrer, Jeannine und Friedrich Schiller sowie Helen van Damm gaben sich die Ehre.

Schnell sein!
Schon jetzt steht fest: Wer noch ein Ticket für die Stockerauer Festspiele ergattern will, der sollte sich beeilen. Und weil der Andrang gar so groß ist, hat man am Mittwoch, 21. August 2019 (20 Uhr), noch eine Zusatzvorstellung eingeschoben.

Bezirksblätter Korneuburg, 07.08.2019

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Festspiele in alter Stärke

Die Erleichterung nach der Premiere bei den Stockerauer Festspielen war spürbar: bei den Schauspielern, die für einen unterhaltsamen Abend gesorgt haben, und bei den Politikern, die mit dem künstlerischen Erfolg auch auf einen finanziellen hoffen dürfen. In den letzten Jahren wurden die Festspiele von der Budgetdebatte überdeckt. Heuer war seit Langem wieder einmal das einstige Festspiel-Flair spürbar. Intendant Christian Spatzek bringt einen leichtfüßigen Nestroy auf die Bühne, wie er im Buche steht.

Dem Publikum hat’s gefallen, die Kommentare in den sozialen Medien und die Kulturkritiken waren sich einig, dass hier unterhaltsames Sommertheater geboten wird. Der Kartenverkauf schoss am Montag nach dem Premierenabend derart in die Höhe, dass sogar eine Zusatzvorstellung eingeschoben wurde. Bürgermeisterin Andrea Völkl strahlte über beide Ohren. Die Entscheidung für die Neuausrichtung – damals noch unter SPÖ-Führung – war aus jetziger Sicht der richtige Weg.

NÖN, 07.08.2019

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Die Komödie der Frisuren

Die Festspiele Stockerau zeigen Nestroys »Jux« weitestgehens satirebefreit.

Einmal ein »verfluchter Kerl« sein und in der Residenzstadt »fidele Abenteuer« erleben - das ist der »Jux«, den sich Weinberl, angehender Kompagnon des »vermischten Warenhändlers« Zangler, machen will. Die damit verbundenen Turbulenzen und genialer Wortwitz machen den Reiz einer der besten Possen Johann Nestroys aus, die heuer in der Regie des neuen Intendanten Christian Spatzek – der auch solide die Rolle des Weinberl spielt – auf dem Programm der Festspiele Stockerau steht.

Die Premiere begann als kleines Wagnis bei einsetzendem Regen (unter jedem Zuschauerplatz lag vorsorglich ein Regenschutz), ging aber letztlich weder im wörtlichen noch im übertragenen Sinn baden. Nach wenigen Minuten war der letzte Tropfen gefallen, und das Ensemble – mit etlichen bekannten Gesichtern aus TV-Kultserien (»Ein echter Wiener geht nicht unter«, »Kaisermühlen-Blues«) – konnte seine Schäfchen, nämlich reichlichen Applaus, ins Trockene bringen.

In größeren Rollen bewähren sich Gerhard Ernst als polternder Zangler, Barbara Kaudelka als kecker Lehrbub Christopherl, Franz Suhrada als sich »klassisch« in Szene setzender Hausknecht Melchior und die Damen Erika Deutinger (Frau Gertrud), Dorothea Parton (Madame Knorr), Irene Budischowsky (Frau von Fischer) und Linde Prelog (Fräulein Blumenblatt). Es wird viel gesungen (Musik: Peter Uwira), leider zu wenige kritisch-mutige Zusatzstrophen zu den Couplets.

Jeder hat wohl schon bessere oder zumindest gleich gute Inszenierungen des »Jux« erlebt, diese besticht vor allem auch optisch. Das wunderbare Bühnenbild von Manfred Waba auf dem malerischen Platz vor dem höchsten Kirchturm Niederösterreichs, die Kostüme von Barbara Langbein und wahre Kunstwerke von Frisuren machen die Aufführung zumindest zu einem Augenschmaus.

Wiener Zeitung, 06.08.2019

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Kreuzbraver Kommis in Stockerau: Nestroys »Einen Jux will er sich machen«

Kritik. Als Leiter des Theatersommers in Parndorf startete Christian Spatzek 2012 mit »Der Talismann«. Und nun, als neuer Intendant der Festspiele Stockerau, griff er zu »Einen Jux will er sich machen«. Johann Nestroy ist eine sichere Bank.
Risiko dürfte nicht unbedingt die Sache des Christian Spatzek sein: Von der Idee, die Posse gegen den Strich zu bürsten oder zu modernisieren, hält er nichts. Er inszenierte sie derart konventionell, dass der Kommentar »Das ist klassisch!« des Hausknechts Melchior bereits eine klare Untertreibung ist. Spatzek nutzte nicht einmal die Möglichkeit, die Couplets (zu bekannten Melodien) um bissige Kommentare – etwa zum Schreddern – zu ergänzen. Als kreuzbraver Kommis Weinberl, der einmal in seinem Leben ein verfluchter Kerl sein will, landet Spatzek lediglich einen echten Treffer über die Zinspolitik, die dazu führt, der man spart, nur um Geld zu verlieren.

Exzellentes Ensemble
Mit sich selbst als Weinberl weiß er wenig anzufangen. Aber Spatzek hat zumindest ein Ensemble verpflichtet, das ihn überflügelt. Barbara Kaudelka amüsiert im knlligen Biedermeier-Outfit (von Barbara Langbein) als vorlauter Lausbub Christopherl, Gerhard Ernst begeistert als prächtig polternder Zangler, Franz Suhrada ist als Melchior herzhaft mit Dummheit beschlagen. Und die Jungfer der Linde Prelog spricht ein wunderbar gestelztes Burgtheater-Deutsch.
Hinzu kommt ein äußerst liebevoll gestaltetes Bühnenbild: Das Halbrund des Platzes mit den Treppen hinauf zur Kirche hat Manfred Waba mit pittoresken Häusern eingefasst. Allerdings lässt sich diese Szenerie nicht ganz einfach bespielen. Die Flucht aus dem Haus der jungfrau – oft ein Slapstick-Fest – misslingt sogar völlig. Leider.

Kurier, 06.08.2019

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Aus Jux gab's einen Regenguss

Stockerau-Intendant Christian Spatzek lud gemeinsam mit seinem »Christopherl« Barbara Kaudelka zur Premiere von »Einen Jux will er sich machen«. Und justament leiß es der Wettergott pünktlich zu Beginn regnen – aber nur kurz.

Kurier, 04.08.2019

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Aus Jux ein kurzer Regenguss

Spaß. Der neue Intendant Christian Spatzek lud zur Premiere von »Einen Jux will er sich machen« (noch bis 25. August) nach Stockerau. Und just pünktlich zu Beginn der Vorstellung um 20 Uhr erlaubte sich der Wettergott (oder gar Johann Nestroy höchstpersönlich?) einen Spaß und ließ es regnen. Schnell mussten die Regenponchos ausgepackt werden, kaum angezogen, konnten die Festspielgäste sie auch schon wieder wegpacken. Davon ließen sich aber die anwesenden Promis wie die Schauspielerin Barbara Wussow und Albert Fortell, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner oder gar Baumeister Richard Lugner (seine Ex-Frau Cathy ist übrigens wieder frisch verliebt – in einen 28-jährigen deutschen Marina-Offizier) nciht beirren. »Ein Augen- und Ohrenschmaus«, war sich das Publikum einig.

Kurier Niederösterreich, 04.08.2019

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Lebendige Spielfreude der Darsteller

Es gibt sie offenbar noch: die sommerliche Nestroy-Posse im genussfertigen Format. In der neuen Intendanz der Stockerauer Sommerspiele wird diese Form gehegt und gepflegt: Im 55. Festivaljahr Nestroys »Einen Jux will er sich machen«. Neo-Intendant Christian Spatzek tischt Nestroy in leicht bekömmlicher Form auf, schön sonnig, nie böse, fein geradeaus.

Es braucht keine Minute, bis das Publikum erstmals über eine (originalen) Brüssel-Scherz lacht, tatsächlich politisch wird es aber nie. Nur für eine Moment gibt's ein bisserl Kritik am Populismus. Nestroy ohne Biss?

Es fehlt hier was! In die zweieinhalb Stunden hätten gewagtere Coupletstrophen durchaus hineingepasst! Geht es im »Jux« nicht auch darum, einmal etwas zu wagen? Aber es geht auch so: pittoreske Umgebung (Manfred Waba). Hier die kleine biedermeierlichen Häuschen, dort ein bisschen Kaufmannsladen. Naturecht! Dazu die hübschen Kostüme von Barbara Langbein und das Elektroklavier in Peter Uwiras Handhabung – da darf so richtig klamaukt werden.
Intendant Christian Spatzek inszeniert, fügt die Handlung sauber zusammen: die geradlinige Abfolge der Szenen lässt die Handlung souverän laufen. Ein Abend voll Spielfreude.

Franz Suhrada ist als Knecht Melchior ganz Franz Suhrada, mit seinen Gesichtern und Gesten und den Lachern. Gerhard Ernst als Zangler: immer schlitzohrig, aufs eigene Glück aus, fuchtelnd und aufbrausend, aber liebenswert. Ein bisschen Volksschauspieler, und auf alle Fälle einer, der das Publikum einfängt.
Spatzek gibt aber auch den Weinberl, wirkt jugendlich keck – und treibt den Abend vorwärts. Wie es sich gehört, ist er die Klammer, die den Abend zusammenhält. Dazu: Barbara Kaudelka als ein Christopherl, wie es im Büchl steht, munter, durchschaubar. Hanna Gruber und Géza Terner sind das lichte Liebespaar, das ordentlich agiert.

Kronen Zeitung, 04.08.2019

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Festspiele Stockerau machten sich »Jux« mit den VIP-Gästen

Wetter. Es war wie geplant: Punkt 20 Uhr, als die Premiere von Einen Jux will er sich machen im Rahmen der Festspiele Stockerau startete, begann es auch zu regnen. Premierengäste wie Johanna Mikl-Leitner, Baumeister Richard Lugner, Moderator Alfons Haider, Helene von Damm, Schauspielerin Barbara Wussow oder Society-Lady Jeannine Schiller packten ihre Regenponchos aus, nur um sie wenige Minuten später wieder einzupacken. Danach blieb es Gott sei Dank trocken.

Österreich, 04.08.2019

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Einfach abhauen: »Einen Jux will er sich machen« bei den Festspielen Stockerau

Das Leben eines Kommis kann eintönig sein. Was ist ein Kommis überhaupt? Ein kaufmännischer Angestellter,  der dermaleinst zu Nestroys Zeiten im Kontor (=Büro) die Rechnungsbücher schrieb. Da es Schreibmaschinen erst ab 1894 gab, war an so einem Zwölfstundentag viel zu tun. Dass so ein Kommis aus der Eintönigkeit seiner Zahlen- und Buchstabenwelt einmal ausbrechen will, ist allzu verständlich. Johann Nepomuk Nestroy hat darüber ein Stück geschrieben. In »Einen Jux will er sich machen« überredet der Gewürzkrämer-Kommis Weinberl den Lehrling Christoph dazu, während der Abwesenheit des Chefs einen Tag blauzumachen und in die schöne Stadt zu fahren.

Bei den Festspielen Stockerau heißt die Weinberl’sche Sehnsuchtsstadt natürlich: Stockerau. Hierher verschlägt es die zwei ausgebüchsten Herren. Und sie erleben »3 Schrocken, 5 Verlegenheiten und 7 Todesängste«. Denn wie es der Teufel will, weilt ausgerechnet auch der eigene Chef, Herr Zangler, in der Stadt, welcher seiner zukünftigen Ehefrau einen Besuch abstattet. Weiters machen Weinberl und Christoph Bekanntschaft mit Madame Knorr, der Frau von Fischer, Marie mit ihrem Liebhaber August Sonders sowie dem Hausdiener Melchior. Der sprechenden Namen aber noch nicht genug, findet der Showdown bei Fräulein Blumenblatt statt.
Christian Spatzek, neuer Intendant der Festspiele Stockerau, hat die Posse nicht nur unter Aufbietung diverser Kostümfundus-Trouvaillen inszeniert, er spielt auch die Hauptrolle des Weinberl. Premiere ist morgen, Freitag, Open Air am Dr. Karl-Renner-Platz (bei Schlechtwetter im Veranstaltungszentrum). Für BesucherInnen aus Wien empfiehlt sich die Anreise per Bahn (mit großzügigen Verbindungen der ÖBB).

derStandard, 01.08.2019

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Wie Kottan-Polizist Suhrada mit Tapeten-Hemden Karriere machte

Er ist ein bunter Vogel, trägt gern (Kurzarm-)Holzhackerhemden - und auch sonst ist Franz Suhrada (65) eher nicht als Style-Ikone bekannt, aber was soll's?

Mode- und Style-Expertin Martina Reuter traf die »Kottan ermittelt«-Legende trotzdem zum Fashion-Talk und staunte. Suhrada ist echt ein Publikumsmagnet. »Ja, ich werde sehr oft erkannt, ich schaue eben immer gleich aus. Das liegt an meiner Frisur, blond, jetzt etwas mehr grau, und meinen Locken. Die sind mein Markenzeichen,« lacht er und erinnert sich an »Tohuwabohu«. »Unvergesslich. Meine Hemden wurden immer passend zur Tapete geschneidert, nicht aus Stoff, sondern aus der Tapete.« Der Spruch »Und aus« wurde sein Markenzeichen. Erfunden, weil er nach der vierten Probe keine Lust mehr hatte, zu üben. Und aus.

Heute, 01.08.2019

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»Ich hab als Kind viel gerauft«

»Lausbua« Barbara Kaudelka ab 2.8. bei den Festspielen Stockerau

In die zweitwichtigste Hosenrolle des Sommers (nach Salzburgs Buhlschaft Valery Tscheplanowa) schlüpft Barbara Kaudelka – sie gibt in der Nestroy-Posse »Einen Jux will er sich machen« den frechen Christopherl. »Passt wie angegossen«, freut sich die Mimin im »Heute«-Talk. »Als Kind hab ich viel gerauft und mich gerne in fremde Gerangel geworfen.«

Die Bühne unter Leitung von Neo-Intendant Christian Spatzek ist also das perfekte Pflaster für die »CopStories«-Kommissarin, vor allem, weil die beiden schon seit Jahren miteinander arbeiten. »Christian hat mich vom Theater Sommer Parndorf ›mitgenommen‹, endlich spiele ich wieder in Niederösterreich.« Der Chef persönlich ist auch mit von der Partie – er mischt als »verfluchter Kerl« mit Christopherl im Schlepptau die große Stadt auf. Viel Zeit in der Maske spart sich Barbara trotz Buben-Style aber nciht, die Kurzhaarperücke muss perfekt sitzen.

Bis 25.8. wird in Stockerau über »die Bretter geteufelt«, dann startet ein neues spannendes Projekt: »Ich bin ab Herbst im Ensemble von ›Theater im Wohnzimmer‹. Mehr verrate ich nicht, aber der Name sagt eh schon jede Menge.«

Überigens: Um »Jedermann« hat Kaudelka 2016 auch schon gebuhlt. Allerdings in der Wachau und nicht im heißen Einteiler – sondern brav im Dirndl.

Heute, 30.07.2019

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Sprachwitz, Fantasie – Nestroy pur

Festspiele Stockerau. Christian Spatzek feiert mit Nestroys Posse »Einen Jux will er sich machen« seinen Einstand in Stockerau.

Mit Johann Nestroy »Einen Jux will er sich machen« zeigen die Festspiele Stockerau heuer ein höchst vergnügliches Theaterabenteuer. Es ist durch und durch von Nestroys Fantasie und Sprachwitz erfüllt. In der Posse ziehen der Gewürzkrämer-Commis Weinberl und der Lehrbub Christopherl erwartungsfroh nach Wien und geraten prompt in eine kaum aufzuhaltende Turbulenz von Verwechslungen und Verwicklungen. Unter der Leitung des neuen Intendanten Christian Spatzek lautet das Motto der kommenden Saison »Nestroy pur!«.

Die Festspiele Stockerau wurden 1963 gegründet und sind heute eine der wichtigsten Sommertheaterbühnen des Landes. Der neue Intendant und sein Ensemble werden den einmaligen Spielort auch diesen Sommer mit Spiellust erfüllen und das Publikum mit Nestroys Stück bestens unterhalten. Die Premiere von »Einen Jux will er sich machen« findet am 2. August statt, es folgen weitere 15 Spieltage bis 25. August, jeweils Donnerstag bis Sonntag.

Es konnten Manfred Waba für das Bühnenbild, Barbara Langbein für die Kotüme und Peter Uwira für die musikalische Leitung gewonnen werden. Auf der Bühne werden Barbara Kaudelka, Dorothea Parton, Gerhard Ernst, Franz Suhrada, Erika Deutinger, Christian Spatzek, Linde Prelog, Irene Budischowski, Hanna Gruber, Anna Sophie Krenn, Paul Schmitzberger, Géza Terner, Gérôme Ehrler, Robert Sadil, Leo Vodicka, Richard Maynau, und Lukas Karzel stehen.

Kurier Theaterfest Extra, 07.06.2019

 

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Spatzek übernimmt Stockerau

Gesunkene Besucherzahlen sollen der Grund dafür gewesen sein, dass bei den Festspielen Stockerau die Intendanz von Zeno Stanek nach sechs Jahren beendet wurde. „Ich blicke auf eine schöne und wertvolle Arbeit zurück“, ließ dieser in einem offenen Brief auf der Homepage der Festspiele ausrichten.

Jetzt setzt das Sommertheater auf ein neues und vor allem intendanzerprobtes Zugpferd. Schauspieler Christian Spatzek (62), der seit 2012 ja auch die Geschicke des „Theater Sommers Parndorf“ leitet, wird per einstimmigem Beschluss der neue Prinzipal in Stockerau.

„Mein Ziel ist es, dort gutes Sprechtheater anzubieten, gute Leute zu engagieren und den Kirchenplatz zu verzaubern“, so Spatzek zum KURIER. Damit sind Musicals, wie einst unter der Intendanz von Alfons Haider (er gab sie Ende der Saison 2012 ab), auch in der Ära Spatzek nicht vorgesehen. Sein erstes Stück, ein absoluter Klassiker, steht auch schon fest – „Einen Jux will er sich machen“ von Johann Nestroy. Premiere wird am 1. August gefeiert.

Christopherl, der Lehrjunge, wird übrigens von der CopStories-Beauty Barbara Kaudelka gegeben. Auch die beiden langjährigen Publikumslieblinge Franz Suhrada und Gerhard Ernst werden in dieser Produktion mit von der Partie sein.

Vor einer Doppelbelastung – Spatzek bleibt in der Saison 2019 auch Parndorf treu (die Premiere ist am 4. Juli) – fürchtet sich der Mime („Kaisermühlen-Blues“ oder „Die Rosenheim-Cops“) nicht.

Kurier, 30.10.2018

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Einen Jux Will Er sich machen

Zum Einstand als neuer Intendant der Festspiele Stockerau spielt Christian Spatzek – mit Barbara Kaudelka – Nestroys "Einen Jux will er sich machen".

Kronen Zeitung, 16.05.2019

Nestroy dominiert die Sommerfestspiele

Bühne. Die Saison der Sommerfestspiele ist eröffnet! Na gut, noch nicht ganz, aber am Mittwoch wurden die Produktionen von Kobersdorf, Stockerau und Parndorf präsentiert. Und da lässt sich ein Thema erkennen: Nestroy. Nur in Parndorf spielt man das Zaubermärchen "Der Verschwender" von Ferdinand Raimund.

Bei den Schloss-Spielen Kobersdorf setzt Intendant Wolfgang Böck heuer auf "Das Mädl aus der Vorstadt". Und Christian Spatzek wählte für seinen Einstand bei den Festpielen Stockerau (das ist ja sein erstes Jahr als Intendant) die Nestroy-Posse "Einen Jux will er sich machen". Spatzek zeigt sich schon besonders motiviert: "Mein Ensemble und ich freuen uns, hier in Stockerau diesen einmaligen Spielort mit Spiellust zu erfüllen und ein höchst vergnügliches Theaterabenteuer dank Nestroys Fantasie und Sprachwitz zu bieten."

Kurier, 16.05.2019

Von der Inspektorin zum Lehrbub

Die Festspiele Stockerau wollen heuer die Lachmuskeln ihrer Besucher strapazieren und spielen den Nestroy-Klassiker "Einen Jux will er sich machen". Premiere ist, unter der Leitung des neuen Intendanten Christian Spatzek, am 2. August. In Nestroys Posse ziehen Kommis Weinberl und Lehrbub Christopherl erwartungsfroh nach Wien, geraten dort aber prompt in ein kaum auflösbares Chaos von Verwechslungen und Verwicklungen.

Christopherl wird nciht von einem Mann, sondern von "Cop Stories"-Inspektorin Barbara Kaudelka gespielt: "Das ist ein Trick. Soll ein erfahrener Darsteller jung aussehen, nimmt man eine Frau, weil ganz junge Schauspieler meistens noch nicht so weit sind, und älteren Schauspielern sieht mn ihr Alter ja an", lacht Spatzek im "Heute"-Talk.

Heute, 16.05.2019

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